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Movies


Rocker & Biker-Box

 

 

 FSK ab 16 Jahre
 Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
 Sprache: Deutsch (Dolby Digital
 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0)

 Region: Region 2
 Bildseitenformat: 16:9
 Anzahl Disks: 2
 FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
 Studio: Euro Video
 DVD-Erscheinungstermin:
 3. Juli  2008

 Produktionsjahr: 1970
 Spieldauer: 361 Minuten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach unendlich langem warten , gibt es nun die ersten Kultigen Bikerfilme aus den 70er auf DVD. Bisher konnte man nur den Klassiker Hells Angels on Wheels(Die wilden Schläger von San Francisco)auf DVD in deutsch bekommen.
Die DVD- Box ist wirklich Top und alle mal das Geld wert. Mit Hells Angels 69 und Run Angel Run sind zwei absolute Topfilme dieses Genre dabei. Sie allein sind das Geld wert. Weiter positiv ist ein digitally remastered Bild.

Die beiden anderen Filme bewegen sich eher im durchschnittlichen Bereich. Das Todesrennen der wilden Engel (Hells Belles) wäre ohne Adam Roarke ziehmlich mau.Dasselbe trifft auf Rocker kennen kein Erbarmen (Cycle Savage) mit Bruce Dern zu.
Ein paar kleine Abstriche muss man bei der DVD- Box allerdings machen. Auf der Rückseite des Covers ist eine interessante Auflistung von Bikermovies und Darstellern.
Da wird angegeben das Sonny Barger nur in Hells Angels 69 mitspielte. Das ist so falsch, er spielt auch in Hells Angels on Wheels mit. Auf der Rückseite der Box sind zwei Bilder aus dem Film.
Leider sind alle 4 Filme nicht wie angegeben uncut,sondern weisen kleinere Schnitte auf. Schade auch, das die Beschreibung von Rocker kennen kein Erbarmen zu Angel Unchained (Engel ohne Ketten) gehört und nicht zu Cycle Savage. Das selbe gilt für die Beschreibung Das Todesrennen der wilden Engel. Die gehört zu Savage Seven (Feuerstühle der Gewalt) und nicht zu Hells Belles.

Dafür, das die Filme teilweise schon drei bis vier Jahrzehnte alt sind, ist die Qualität dieser DVD Box im großen und ganzen doch recht ordentlich geworden. Die Farben sind natürlich ein wenig ausgewaschen, passen aber irgendwie so zum schmuddeligen Charme alter Biker-Filmen.
Das Ton- Rauschen ist von Film zu Film unteschiedlich, aber immer in einen annehmbaren Bereich, den man gerne in kauf nimmt. Die Schärfe ist auf allen vier Filmen durchgehend ordentlich. Natürlich wankt auch dieser Wert bei vier Filmen immer mal wieder, doch alles in allem kann man mit der Qualität durchaus zufrieden sein. Die Filme sind, wie schon gesagt allesamt etwas betagter. Dementsprechend liegt der Ton sowohl im Englischen als auch im Deutschen leider nur im originalen Mono vor.
 
Als Querschnitt aller vier Filme kann man konstatieren, dass der Ton noch recht gut ist. Eine klare Dialogverständlichkeit ist jedenfalls immer gegeben, wozu man aber sagen muss, das sie in der Deutschen Synchronisation doch noch etwas klarer rüberkommt. Die Deutsche Synchronisation ist ohnehin deutlich amüsanter als das Original, so etwa bei "Hell's Angels '69". Hier wird ein cooler Spruch nach dem anderen geklopft. Zu allen vier Filmen gibt es den Originaltrailer. Desweiteren wird zu "Das Todesrennen der wilden Engel" auch noch eine Bildergalerie geboten. Außerdem beschäftigen sich Liner Notes mit den Biker-Filmen und dem Gründer der Hell's Angels- Sonny Barger, wodurch auch der Infogehalt in Sachen Bonusmaterial stimmt.

Trotz allem, Im Großen und Ganzen kann man froh sein, das ein Anfang gemacht wurde, mit dem erscheinen dieser Box. Kleinigkeiten lassen sich bestimmt für kommende Veröffentlichungen dieser Art von Film- Boxen abstellen und verbessern. Daher kann man nur hoffen das noch weitere Boxen aus dem Bereich Rocker und Bikerfilme folgen werden.

 

 

Quelle:Mit freundlicher Genehmigung von - Bikers News - Checkpoint der Rocker. www.bikersnews.de

 

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Stone Cold

 

 

 FSK: ab 16 Jahre

 Darsteller: Brian Bosworth, Lance
 Henriksen, William Forsythe
 Regisseur(e): Craig R. Baxley
 Komponist: Sylvester Levay
 Format: Dolby, PAL, Surround
 Sound
 Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
 Region: Region 2
 Bildseitenformat: 4:3
  Studio: AVU
 Produktionsjahr: 1991
 Spieldauer: 89 Minuten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der suspendierte Cop Joe Huff wird auf einen besonders schwierigen Fall angesetzt.

Er soll in eine Angst und Schrecken verbreitende Rockergang eingeschleust werden, die unter der eisernen Führungsfaust des Psychopathen Chains zu einem hochgefährlichen Drogenring geworden ist.
Nach etlichen Mutproben gelingt es dem rebellischen Cop unter dem Namen Stone das Vertrauen der Biker zu erschleichen. Nachdem ein Versuch fehlgeschlagen ist, dem Gangleader eine Falle zu stellen, erfährt Chains Stones wahre Identität.
Doch der kann gerade noch entkommen und den größenwahnsinnigen Rocker stoppen, als er ein des Mordes beschuldigtes Mitglied der Bande mit einem Blutgericht aus dem Justizgebäude befreien will.

 Quelle: Bild u. Text Internet


Made of Steel

 

 FSK ab 18 Jahre

 Darsteller: Charlie Sheen, Michael
 Madsen, Linda

 Fiorentino
 Regisseur(e): Larry Ferguson
 Komponist: Cory Lewis, John
 D'Andrea

 Format: Dolby, PAL, Surround
 Sound

 Sprache: Deutsch (Dolby
 Digital 2.0), Deutsch

 (Dolby  Digital 5.1), Englisch
 (Dolby Digital 2.0)

 Bildseitenformat: 16:9
 Studio: KSM GmbH
 DVD-Erscheinungstermin:
 21.Oktober 2005

 Produktionsjahr: 2001
 Spieldauer: 108 Minuten

 Extras: Trailer, Bildergalerie,
 Filmografien u.v.m.

 

 

"Made of Steel - Hart wie Stahl" schickt Charlie Sheen als Undercovercop in eine Motorradgang, unterliegt dem vergleichbaren "Stone Cold" aber.
 Dan ( Charlie Sheen) erhält einen verlockenden Auftrag: Er soll als Undercovercop die Bikerszene infiltrieren und dabei Drogen- und Waffengeschäfte einer Bikergang aufdecken. Doch auch mit Schnauzbart und Rockermähne bekommt Dan keinen Kontakt zu den Rockern. Erst als ihm der Mechaniker und Rocker Virgil (Leon Rippy) beibringt sich richtig in der Rockerszene zu benehmen gelingt es Dan langsam das Vertrauen der Rocker zu bekommen.  Dem Film der auf auf einer wahren Begebenheit beruht, kann man gewisse Klischees nicht abstreiten: Die Bikerfreiheit, die übertriebene Treue zum eigenen Club, die Streitsucht usw.

Tatsächlich kann Dan unter dem Spitznamen Sid bei der Gang der "Jackals" unter der Führung von Blood (Michael Madsen) einsteigen und für das FBI wichtige Beweise liefern. Neben seinen Fahndungserfolgen kann er auch eine Beziehung mit der Fotografin Renee Jason (Linda Fiorentino) anfangen, welche die Biker ablichtet. Doch der Stress der verdeckten Ermittlung beginnt bald Auswirkungen auf Dan zu zeigen, dem bei Auffliegen seiner Tarnung sein Tod drohen würde...


"Made of Steel" kommt im direkten Vergleich zu "Stone Cold" (siehe oben) ohne große Action aus, was den Film zwar tiefgründiger, aber auch etwas lahmer und unspektakulärer macht. So sind die wenigen Konfrontationen kurz und realistisch gehalten. Hierbei wird auch immer mal wieder dem Biker-typischen Machotum gehuldigt (z.B. als Mutprobe mit dem Motorrad in einer Farmerkneipe fahren). Dafür ist der Soundtrack sehr stimmig; vor allem der Song von Bruce Springsteen geht sehr unter die Haut.
Die Story ist ganz gut erdacht und besitzt auch ein paar ordentliche Wendungen, ist aber etwas zu tempoarm und gedehnt. So hätte man den Film ohne weiteres straffen können ohne etwas von dem leider nur durchschnittlichen Maß an Spannung zu verlieren. Ab und zu ist der Film etwas zu unglaubwürdig, z.B. die Szene mit der Dynamitstange bei der Aufnahmeprüfung (auch wenn sie durchaus zum Schmunzeln animiert).

Recht gut gelingt die Psychologisierung der Hauptfigur: Man kann den ernormen Druck, der auf Dan lastet, sehr gut spüren und nachvollziehen. Das andauernde Aufnehmen und Fallenlassen seiner indianischen Roots irritiert etwas, denn es trägt kaum etwas zur Geschichte bei und das obwohl die Schattenparabel des alten Indianers immerhin den Originaltitel "Fixing the Shadow" hergibt.
Charlie Sheen spielt seine Rolle überzeugend, so dass man ihm den gestressten Undercovercop jederzeit abkauft. Michael Madsen ist mal wieder cool dämonisch und auch Linda Fiorentino macht ihre Sache gut. Die Nebendarsteller liefern ebenfalls keinen Anlass zur Klage und spielen OK.


                                                                                                                                                         Quelle: Bild u. Text Internet

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Hells Angels on Wheels

 

 FSK: ab 18 Jahre
 Darsteller: Adam Roarke, Jack
 Nicholson, Sabrina Scharf

 Regisseur(e): Richard Rush
 Produzent: Joe Solomon
 Format: PAL, Vollbild
 Musik: Stu Phillips
 Sprache: Deutsch
 Studio: EMS GmbH
 DVD-Erscheinungstermin:
 29. September 2003

 Produktion:Castle Hill Productions
 Produktionsjahr: 1967
 Laufzeit ca. 100 min.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Wilden Schläger von San Francisco
Die Hölle bricht los, wenn die 155 Chopper der Hells Angels über die Kalifornischen Highways fegen.
Schon bald fällt eine abgelegene Tankstelle dem gnadenlosen Terror der " gut aufgelegten Jungs " zum Opfer. Hier schließt sich auch der Gelegenheitsarbeiter Poet der Gang an. Er fügt sich schnell den rauhen Sitten der Gruppe und gewinnt schnell die Aufmerksamkeit von Shil, der Braut des Anführers. Es kommt zu einem erbitterten Kampf der Rivalen...

                                                                                                                                                               Quelle: Bild u. Text DVD

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 The Wild Angels

 Darsteller: Peter Fonda, Nancy Sinatra, Bruce Dern
 Regisseur(e): Roger Corman
 Komponist: Mike Curb
 Format: Dolby, PAL
 Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
 Untertitel: Deutsch
 Bildseitenformat: 16:9
 FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
 Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
 DVD-Erscheinungstermin: 20. Februar 2009
 Produktionsjahr: 1966
 Spieldauer: 82 Minuten
 DVD-Features: Trailer

 „Dieser Film wurde nach Polizeiakten gedreht. Junge Menschen, Außenseiter, leben im übersteigerten Protest gegen ihre Umwelt. Ihr Schrei nach Freiheit entartet in wüsten Ausschreitungen. Sie wollen um jeden Preis schockieren. Dazu bedienen sie sich nazistischer Sinnbilder und deutscher Kriegsauszeichnungen. Einen politischen Zweck verfolgen sie damit nicht.“ -so der einleitende Off-Kommentar.

 


 










Es war 1966, und "Easy Rider" gab es noch nicht. Als Amerikas Kritiker Roger Cormans anarchisches Rockerdrama "The Wild Angels" erstmals zu Gesicht bekamen, reagierten sie bestürzt. Ganz anders urteilte man damals in Europa. Dem Film mit Peter Fonda und Nancy Sinatra wurde gar eine lobende Erwähnung bei den Filmfestspielen in Venedig zuteil. Dass sie völlig gerechtfertigt war, wird nun mit der erstmaligen DVD-Veröffentlichung des Klassikers bewiesen.


Cormans Filme sind nichts für sensible Gemüter. Das ist auch diesmal nicht anders. Die "Wild Angels", eine Motorradgang, räumt auf, wo immer es geht. Es ist ein stetes Anrennen gegen das Establishment, gegen feste Regeln und dünnes Gerede.
Die Gruppe hält zusammen, und so initiiert der Anführer mit dem originellen Namen Heavenly Blues (Peter Fonda) eine Racheaktion, als Loser (Bruce Dern) einem Mitglied der Gang das Wichtigste im Leben, das Motorrad, gestohlen wird. Es kommt zu einer wüsten Schlägerei in der Autowerkstatt eines Dorfes. Die Polizei greift ein, und Loser wird schwer verletzt.

Die Gang beschließt, ihren Freund aus dem Krankenhaus zu befreien. Ein erfolgloses Unterfangen. Loser überlebt die Aktion nicht. Bei seiner Beerdigung  in dessen Heimatstadt eskaliert die Lage: Die Trauerfeier artet zur Zerstörungsorgie aus, bei der gesoffen, geprügelt und vergewaltigt wird. Im Grunde ist „The Wild Angels“ purer Trash, amoralisches Kino der Provokation. Losgelöst von Sinn und Anspruch wird ein Milieu umschrieben, ohne einer realistischen Darstellung erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken.
Während Blues sich selbst die Schuld am Tod von Loser gibt, beginnen, wie schon gesagt, all die anderen "Wilden Engel" eine wüste Schlacht, die unschuldige Opfer fordert.
Roger Cormans Biker-Melodram soll, so berichteten damals die Zeitungen, nur 35.000 Dollar gekostet haben. Umso erstaunlicher ist das Ergebnis. Intelligente, manchmal tiefgründige Dialoge mit hohem Unterhaltungswert und tolle schauspielerische Leistungen lassen "The Wild Angels" zu einem glänzenden Film werden, der auch mehr als 40 Jahre nach einer Entstehung fesselnd und faszinierend ist.

Dass die DVD-Veröffentlichung bei allen Mühen die heute gängigen technischen Standards kaum erfüllt, sei daher verziehen. Vor allem der Sound wird in einem schwachbrüstigen 2.0-Mix präsentiert, sodass vor allem die Musik nicht die erwartet dominante Rolle spielen kann. Außerdem scheinen die Dialoge immer wieder abzusaufen. Etwas ordentlicher, aber bei weitem nicht überragend ist das Bild: Für authentische Farben und hinreichende Schärfewerte gibt es Pluspunkte, allerdings trübt ein ständiges Rauschen den Sehgenuss. Richtig ärgerlich ist aber, dass es bis auf den Original-Kinotrailer keinerlei Bonusmaterial gibt.

 

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E X I T    S P E E D






Exit Speed
Auf der Flucht vor dem Tod auf zwei Rädern
Einfache Menschen, die ohne Vorwarnung in eine lebensbedrohliche Situation geraten und dabei ihre eigenen Grenzen überschreiten müssen, wenn sie überleben wollen - nach diesem simplen aber effektiven Rezept funktioniert der neuste Action- thriller EXIT SPEED.
Der auf dem Backcover gezogene Vergleich mit John Carpenters DAS ENDE, bei uns auch bekannt unter dem Titel ASSAULT - ANSCHLAG BEI NACHT, ist durchaus zutreffend und nicht bloß Mittel zum Zweck für einen griffigen Werbeslogan - auch wenn Carpenters 1976er Klassiker unterm Strich natürlich der eindeutig bessere Film ist, so ist die Situation in EXIT SPEED durchaus auffallend ähnlich.
Es ist kurz vor Heiligabend, irgendwo in Texas. Eine Gruppe von Reisenden, die sich untereinander nicht kennen, besteigen einen Überlandbus. Unter ihnen ist auch eine junge Frau namens Annabel, die mit ihrer Sportbogenausrüstung zu einem Rollenspiel unterwegs ist, was sich später noch als sehr nützlich herausstellen soll...

Die Fahrt verspricht ein eher langweiliger Trip zu werden: Trotz der vorweihnachtlichen Zeit wirkt die Stimmung gedrückt und mehrere Stunden lang auch noch stur geradeaus durch die texanische Einöde zu fahren, klingt nicht besonders aufregend.
Doch das ändert sich ebenso plötzlich wie dramatisch: Wie aus dem Nichts tauchen auf dem Highway einige Rocker auf, die eine Flasche gegen die Frontscheibe des Busses werfen. Der Fahrer kann das Gefährt nach dem ersten Schreck noch so eben auf Kurs halten und so scheint es bei einem zwar üblen, aber nicht weiter folgenschweren Scherz zu bleiben. Ein fataler Irrtum, wie sich bald herausstellen soll...
Denn die Motorrad- Gang hat Blut geleckt, macht kehrt und verfolgt den bus, wobei einer der Rocker brachial unter die Räder des Buses kommt. Der Fahrer hält sofort an, um erste Hilfe zu leisten, hat damit aber sein Todesurteil unterzeichnet. Der verletzte Rocker und seine Mitstreiter schießen wild drauflos, der Busfahrer wird auf der Stelle getötet. Die übrigen Reisenden bringen mit Mühe und Not den Bus irgendwie zum Laufen und flüchten, verfolgt von einer bande, die ohne erkennbaren grund beschlossen hat, daß die Reisenden im Bus das zeitliche segnen sollen. doch wohin ohne Ortskenntnisse, ohne Möglichkeit, hilfe zu rufen. Der bordfunk im Bus ist defekt, ein Mobilfunknetzt in dieser Einöde nicht vorhanden und das nächste Kaff, in dem man eventuell die Polizei antreffen und um Hilfe bitten könnte, meilenweit entfernt....
Mehr von Panik als von rationaler Überlegung getrieben,  rasen die Flüchtenden in ihrem bus über den Highway, nehmen dummerweise die erstbeste Ausfahrt und gelangen so zu einem alten Schrottplatz, die Rocker natürlich immer noch im Nacken. Für einen kurzen augenblick haben die Gejagten die Nase vorn und können sich auf dem Gelände verbarrikadieren. Doch das ist nur die Ruhe vor dem Sturm: Die Rocker rüsten zum Angriff und die Eingeschlossenen haben kaum eine Möglichkeiten sich gegen die übermacht zu verteidigen...


Fazit:
Auch wenn die Story auf einen Bierdeckel platz hat, so ist die filmische Umsetzung doch sehr spannend und vor allem Actionreich ausgefallen. EXIT SPEED braucht keine ausgefeilte Charaktere, die Angreifer sind völlig bedeutungslos und austauschbar. Der Reiz des Films liegt in der Story, die von einer nicht mehr umkehrbaren Situation ausgeht und die gnadenlos mit harten Actionenlagen weitererzählt wird.
Natürlich wird hier der Biker oder Actionfilm nicht neu erfunden oder Bahnbrechendes Kino gezeigt, aber der Unterhaltungswert geht bei diesem Movie voll in Ordnung. Ein Streifen für Freunde kerniger und harter Actionfilme und deshalb auf jeden Fall sehenswert ist EXIT SPEED, nicht mehr, aber auch nicht weniger.



EXIT SPEED
USA 2008
Regie: Scott Ziehl
Drehbuch: Michael Stokes
Vertrieb: Sunfilm

Darsteller: Lea Thompson
Fred Ward, Desmond Harrington
FSK: Ab 18 Jahren
87 min.
Bild: 1,85:1 (16:9)
Ton:Deutsch, Englisch (DD 5.1)
DVD Extras: Featurettes, Trailer,
Produktionstagebuch,Galerie...
Im Verleih ab 08.05.2009

 







 













 









Quelle,Text: Auszugsweise aus "Moviestar, das aktuelle DVD Programm" NR.115 - 03/2009,
Bilder: Internet

Hochelaga

Warriors on Wheels

 

 

 

 FSK: ab 18 Jahre
 Darsteller: Dominic Darceuil, David
 Boutin, Ronald Houle

 Regisseur(e): Michel Jetté
 Komponist: Gilles Grégoire
 Format: Dolby, PAL, Surround
 Sound

 Sprache: Französisch (Dolby Digital
 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)

 Untertitel: Deutsch
 Region: 2, Bildseitenformat: 4:3
 Studio: Galileo Medien AG
 DVD-Erscheinungstermin:
 3. August 2006

 Produktionsjahr: 2000
 Spieldauer:  97 Minuten

 Land: Kanada
 Genre: Bikerthriller

 

 

In Hochelaga, einem Stadtviertel von Montreal, hat die Bikergang " Dark Souls " ihr Revier. Hier herschen eigene Gesetze. Der Kleinkriminelle Marc ( Dominic Darceuil )möchte als Mitglied bei den " Dark Souls " aufgenommen werden.
Von Ihm werden nicht nur brutale Akte der Loyalität erwartet; vor allem eines muss Marc lernen: keine Angst vor dem Tod zu haben.
Doch der Weg dahin ist kein leichter. Verfolgt vo quälenden Träumen und Vorahnungen gerät Marcs Leben komplett außer Kontrolle und er realisiert, dass die Entscheidung den " Dark Souls " beizutreten, wahrscheinlich seine letzte war...

                                                                                                                                          Quelle: Bild u. Text DVD

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Movie Insider - Tip

ROCKER 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Das Hamburger Kultwerk ROCKER von Klaus Lemke mit Hollywood-Filmen wie EASY RIDER (1969) oder gar spätere Produktionen wie MADE OF STEEL (1992) vergleichen zu wollen, hieße in meinen Augen schlichtweg Roß und Reiter verwechseln. Was Klaus Lemke in seiner gespielten Dokumentation 85 Minuten lang mit der Kamera einfangen läßt, hat mit der Phantasie noch so talentierter Drehbuchautoren rein gar nichts am Hut. Hier agiert ausschließlich die nackte Realität, überzeugt eine Geschichte die das Leben schrieb, treten Darsteller auf wie sie authentischer nicht sein könnten.

Lemkes Protagonisten spielen keine Rollen in dem gezeigten Milieu, sie s i n d die Rollen und das Milieu, denn sie stellen sich selber dar. Darin liegt auch der einmalige Reiz des Films. Jeder Zuschauer, der diese Ära damals selber durchlebt hat, kann sich mit den originalen Dialogen im Slang des hanseatischen Lokalkolorit sowie dem stilechten Auftreten und Handeln der Personen sofort identifizieren. Die legendären Musiktitel des Werkes verstärken noch jenen Effekt, von den Rolling Stones über Santana bis Led Zeppelin. Und vor allem die Gruppe Them, deren sanftmütiges "Its All Over Now, Baby Blue" gleich mehrfach erklingt in dem Streifen, u.a. als genialer Kontrast zu einer Massenschlägerei zwischen Zuhältern und Rockern.

Die DVD-Umsetzung erscheint minimalistisch wie bei anderen Raritäten auch. Bei dem Klappstuhl der das äußerst gewöhnungsbedürftige Menü der Scheibe verbrochen hat, war sicher eines von Dreißig Bierchen schlecht, anders ist dies kaum erklärbar. Die Bildqualität erscheint in Hinsicht des Alters zum Glück noch recht gut, sieht man einmal von der stark verblitzten Titelsequenz ab. Also nicht erschrecken, wenn gleich zu Beginn der Eindruck entsteht, der Film käme in grottenschlechter Quali daher. Das Audio ist sogar durchgehend ausgezeichnet, selbst bei der zeitgenössischen Musik läßt sich der Monoton getrost ausreizen, ohne mit Zerrung oder Übersteuerung zu reagieren. Jedwedes Bonusmaterial oder ein Booklet sind hingegen Fehlanzeige. Der Film ist ungeprüft und trägt folglich auch keine FSK-Einstufung. Stattdessen befindet sich auf dem Cover der Hinweis KEINE VERMIETUNG ODER VERKAUF AN KINDER ODER JUGENDLICHE (deshalb der Verkauf erst ab 18 Jahren). Vermutlich strahlte das ZDF den Streifen bei seiner Erstausstrahlung am 02.02.1972 mit gleicher Altersempfehlung aus; im Vergleich mit der aktuellen Praxis würde das Werk heutezutage aber schon eher 16jährigen angeboten.

Fazit: ROCKER ist eine Rarität der Zeitgeschichte, die man immer wieder gerne anschaut. Der Film entwickelt eine faszinierende Eigendynamik, die den Zuschauer stets erneut in ihren Bann zieht. Und nicht zuletzt aus heutiger Sicht der gewaltige Nostalgiefaktor.

                                                                                                                                                Quelle: Bilder u. Text, Internet

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Movie Insider - Tip Nr.2

Northville Cemetery Massacre

Freedom R.I.P.

 


Originaltitel:  Northville   Cemetery Massacre, The

Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1974
Kinouraufführung: 1976
Regie: William Dear
Thomas L. Dyke

Darsteller: Garrett Albright
J. Craig Collicut
David Hyry
Carson Jackson
Jan Sisk
FSK: Ab 18 Jahre

                           


Einem engstirnigen Dorfsheriff missfällt eine Motorradgang, ohne das er dafür einen Grund hat. Als eine Frau vergewaltigt wird, schiebt der Bulle, der die Tat begangen hat, den Rockern die Schuld zu. Da diese solche harten Anschuldigungen natürlich nicht auf sich sitzen lassen können, setzen sie sich zur Wehr und liefern somit dem Sheriff den Grund sie auszulöschen, das Morden beginnt.


"The Northville Cemetery Massacre" ist zweifellos ein alter Klassiker des Rockerfilms. Warum er aber so selten zu finden ist und so wenig Verbreitung erfuhr, lässt sich nur damit erklären, dass der Film sehr brutal und blutig ist. Selbst heute noch, beeindruckt der bald 30 jährige Streifen mit seinen teilweise extrem harten Bluteffekten, die extremen Shoot - Outs in Zeitlupe erinnern stark an Sam Peckinpah und John Woo. Die Story dagegen ist relativ einfach gehalten, sie genügt aber allemal, um dem Streifen eine Grundlage für härteste Action zu liefern. Die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten, nach kürzester Zeit ist man auf der Seite der Biker welche gnadenlos abgeschlachtet werden, ebenso hasst man den Polizisten nach kürzester Zeit und wünscht ihn zum Teufel, in dieser Beziehung schürt der Film unglaublich Emotionen.

Fazit: Knallharter Biker - Klassiker, extrem blutig und brutal, wenn man die Gelegenheit bekommt, unbedingt ansehen.
Achtung, die deutschen VHS- Bänder sind alle stark gekürzt, das englisches Tape  dauert ca. 85 min. und ist uncut.
Deutsche Fassungen auf VHS:
Video IT Contrast- Cut
VMP Video- Cut
Video World- Cut

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 






Quelle: Bilder u. Text- Internet

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 EASY RIDER

 

 

 Easy Rider

Dieser Leinwanderfolg aus dem Jahre 1969 ist ein wichtiger Wegbereiter des amerikanischen Independent-Kinos und ein Prüfstein für eine neue Generation von Filmemachern obendrein. Peter Fonda und Dennis Hopper spielen zwei Motorradhippies, die durch den Südwesten Amerikas fahren und einem Flickenteppich aus guten und schlechten Menschen begegnen. Jack Nicholson taucht in einer bedeutungsvollen Rolle als Anwalt auf, der sich eine Zeit lang ihrer Suche nach Freiheit anschließt und das Problem der Gesellschaft mit der Freiheit artikuliert, so wie die Figuren von Fonda und Hopper sie verkörpern. Hopper führte Regie und machte die schlichten Filmmethoden des legendären Drive-in-Filmproduzenten Roger Corman (The Little Shop of Horrors -- Der kleine Horrorladen) zu einem ernst zu nehmenden Bestandteil des Mainstream-Kinos. Der Film kann nicht umhin, heute ein wenig überholt zu wirken (insbesondere eine psychedelische Sequenz gegen Ende des Films hat sich nicht gut gehalten), aber er behält seine ursprüngliche Kraft, seine Kühnheit und seine epochale Wirkung.


Kurzbeschreibung
"Dies ist der klassische Jugendfilm der 60er Jahre. Er spiegelt die Gewohnheiten und Sehnsüchte einer ganzen Generation wieder. Zwei Jugendliche starten mit ihren Motorrädern zu einer Odyssee von Küste zu Küste. Sie entdecken die verschiedenen Gesichter der großen Städte und der kleinen Orte,machen Erfahrungen in einer Hippiekommune, mit Drogen und Sex in New Orleans' einschlägigem Milieu. Besonders bemerkenswert an diesem Film ist auch die außergewöhnliche Darstellung von Jack Nicholson, der mit dieser Rolle seinen Durchbruch schaffte. Easy Rider war der offizielle USA - Beitrag zum Cannes Film - Festival 1969. Er wurde als bester Film eines neuen Regisseurs (Dennis Hopper) ausgezeichnet. " Ein mutiges, ungewöhnliches Lebensbekenntnis mit bewegenden Bildern "


                                                                                                                            

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Quelle: Bilder u.Text - Internet

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Strassen in Flammen

 

 Darsteller: Michael Pare,
 Diane Lane,
 Rick Moranis, Amy Madigan,
 Willem Dafoe
 Regisseur(e): Walter Hill
 Format: Vollbild, PAL, Import
 Sprache: Englisch
 Region: Region 2
 Bildseitenformat: 4:3
 Anzahl Disks: 1
 BBFC: Freigegeben ab 18
 Studio: Universal Pictures UK
 DVD-Erscheinungstermin: 28. Juni 2004
 Produktionsjahr: 1984
 Spieldauer: 90 Minuten

 

 

 

 

 

 

 

Raven Shaddock, der Anführer der Motorradgang "Bombers" überfällt das Konzert der Rocksängerin Ellen Aim, um sie zu entführen. Der geschäftstüchtige Billy Fish, Manager und Freund Ellens kann dabei nur tatenlos zuschauen. Reva Cody schreibt daraufhin ihrem Bruder Tom, dem Ex-Lover der Sängerin und bittet ihn, nach Hause zurückzukehren, um Ellen zu befreien. Tom Cody nimmt das Angebot Billy Fish's von "zehn Riesen" für Ellens Befreiung an und befreit zusammen mit der ehemaligen Soldatin McCoy in seine verflossene "Flamme" aus Raven's Hauptquartier "Batterie". Auch die darauffolgende Flucht ist actionreich und zeigt die verschiedenartigen, wechselseitigen und spannungsreichen Beziehungen zwischen den Protagonisten, die schließlich in einen Showdown münden, der an den Westernklassiker "High Noon" (1952) erinnern lassen....
Ein bisschen Endzeit-Stimmung, ein cooler einsamer Held und natürlich eine hübsche Frau - eigentlich eine Geschichte, die es so schon öfter gab. ABER: Der Mix mit dem super Soundtrack machts. Und Michael Pare, Diane Lane und Willem Dafoe wissen in ihren Rollen als Held im Clint Eastwood-Verschnitt, als hübsche Leadsängerin und als obercooler Bösewicht einfach zu überzeugen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Klapperschlange

 

 "New York im Jahr 1997. Reinzugehen ist verrückt, auszubrechen unmöglich. Ganz Manhattan ist ein Hochsicherheitsgefängnis in dem drei Millionen Mörder, Räuber, Vergewaltiger und gefährliche Durchgedrehte ohne Wärter eingesperrt sind. Es herrscht reine Anarchie und das Recht des Stärkeren. Mitten in dieses Chaos, in Mid Town Manhattan, stürzt Air Force One, die Maschine des Präsidenten. Jemand muss in diese Hölle rein... und wieder raus... um das Leben des Präsidenten zu retten. Die Wahl für dieses Wahnsinnsunternehmen fällt auf Snake Plissken, einen hochdekorierten Ex-Lieutnat, der wegen seiner Verbrechen im Zivilleben selbst zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Bei Erfolg kann er seine Weste reinwaschen. Um sicherzustellen, dass Plissken seine Mission auch erfüllt, werden ihm kleine Sprengkörper implantiert. Snake hat weniger als 24 Stunden Zeit, den Präsidenten und sich selbst zu retten, danach explodieren die Ladungen..."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Die Klapperschlange ist einer jener wenigen Action/Sci-Fi-Filme, die das Prädikat "Meisterwerk" wahrlich verdient haben. 1981 entstanden, hat der Film bis zum heutigen Tage nichts, aber auch wirklich gar nichts von seiner Faszination verloren.

Snake Plissken (Kurt Russell) ist ein ehemaliger Elitesoldat, der in einer Welt der Zukunft (1997, der Film ist 1981 entstanden) verurteilt worden ist, im größten Gefängnis der Welt den Rest seines Lebens zu verbringen. Das Gefängnis ist die Insel Manhattan, ganz New York ist ein riesiger Gefängnisstaat. Manhattan, das bedeutet automatisch lebenslänglich. Genau über der Insel aber wird das Flugzeug des US-Präsident (Donald Pleasence) von Terroristen zum Absturz gebracht. Wird der Präsident nicht gefunden, droht der Dritte Weltkrieg, denn es schwelt ein Konflikt mit China, in dem der Präsident als Person unabdingbar ist. Plissken bekommt ein Angebot: Gelingt es ihm, den Präsidenten aufzuspüren und zu befreien, erhält er als erster Manhattan-Sträfling seine Freiheit zurück.

Plissken ist eine Figur des Italo-Western. Er ist wortkarg. Er kommt in eine Stadt, weil er einen Job zu erledigen hat. Werte besitzt er keine. Er ist ein Killer, der seinen Job erledigt. Für wen er diesen Job erledigt, ist ihm egal. Plissken ist aber kein Comic-Held, der beispielsweise vom Gefühl der Rache getrieben wird. Er ist ein Nihilist -- und dies macht ihn vielleicht zum dunkelsten Filmhelden, den das Kino jemals erlebt hat. New York ist in John Carpenters düsterem Zukunftsalbtraum ein untergegangenes Babylon, in dem Hoffnung ein Fremdwort ist. Dass sich ausgerechnet hier das Schicksal der Welt entscheiden soll, ist eine bittersüße Ironie, wie sie in dieser Form nur in den 70ern und eben noch den frühen 80er-Jahren kompromisslos erzählt werden konnte, ohne Zugeständnisse an das Massenpublikum machen zu müssen.

Genau das aber macht diesen Film zu einem Meisterwerk des Genres -- jener pessimistische Unterton, der dem Zuschauer von Anfang an ins Ohr flüstert, dass diese Geschichte nicht gut enden kann. Wie sie dann aber endet, welchen zynischen, und doch unendlich genialen Schlussgag sich Carpenter ausgedacht hat -- das ist auch Jahrzehnte nach der Fertigstellung dieses Filmes ein Hammer. Die Klapperschlange ist ein Film, ohne den sich keine Action-/Sci-Fi-Filmsammlung als vollständig bezeichnen darf.

 

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 Bildergalerie seltener VideoCover der 80er Jahre


 


 


 


Original Mad Max Filmplakat

 

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